Autor: Anna
Eine Stimmung im Raum aufzunehmen kann kräftezehrend sein. Ich habe das besonders in der Arbeitswelt gespürt, oft so intensiv, dass es mich an mir selbst zweifeln ließ. Hochsensible Menschen betreten einen Raum und spüren sofort, was dort zwischen den Zeilen passiert. Ob jemand schlecht geschlafen hat, ob unausgesprochene Konflikte im Team stehen, ob sich jemand unwohl fühlt oder ob eine Spannung unter der Oberfläche brodelt. Es ist kein bewusstes Analysieren, sondern ein unmittelbares Wahrnehmen. Die Atmosphäre liegt förmlich in der Luft und setzt sich im eigenen Körper fest.
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Es gibt Tage, da fühlt es sich an, als ob alle anderen den Weg gefunden haben – nur du nicht. Deine Freunde, deine Geschwister, Bekannte: Sie stehen früh auf, können mühelos einen 40-Stunden-Job machen, kommen abends zurück, machen noch Sport oder treffen sich mit anderen – und machen das einfach. Woche für Woche. Jahr für Jahr.
Und du?
Ich achte darauf, mir keine Filme und TV-Serien mit Gewaltszenen anzuschauen. Es klingt für viele banal, fast übertrieben: „Ich kann keine Filme mit Gewaltszenen sehen.“ Doch wer hochsensibel ist, weiß: Das ist reiner Selbstschutz.
Kommentare geschlossenDer Schmerz, wenn deine Freunde andere Hobbies haben, die du nicht magst – Kennst du das Gefühl, wenn du in einer Freundesgruppe sitzt, alle begeistert vom nächsten gemeinsamen Abend sprechen – Kino, Schwimmbad, Essen gehen – und du innerlich spürst, wie sich dein Körper anspannt?
Kommentare geschlossenEine sinnvolle Tätigkeit im Leben zu haben, ist für viele Menschen ein großer Wunsch. Sinn ist Etwas, was wir in vielen Facetten im Leben finden können. Der Wunsch Etwas zu hinterlassen, oder Etwas aufzubauen, was größer ist als wir selbst – diese Suche nach dem Sinn findet sich ganz häufig bei hochsensiblen Menschen.
Kommentare geschlossenSchönheit berührt mich tiefgreifend. Genauso, wie negative Emotionen einen schwächen und kränken können, genauso motivierend und stärkend können positive Gedanken, Affirmationen und Gefühle auf einen wirken. Ich war schon immer hingezogen zu schönen Dingen. Schon als kleines Mädchen wollte ich Magazine kaufen, habe Briefbücher gepflegt und schöne Dinge bei mir ausgestellt. Als großes Mädchen habe ich dann erst Modejournalismus studiert.
Kommentare geschlossenIch ziehe mich an stressigen Tagen zurück – an irgendeinen Ort, an dem ich meine Ruhe habe und keinen Reizen ausgesetzt bin. Noch ein Faktor meiner Hochsensibilität, mit dem ich sehr lange zu kämpfen hatte.
Kommentare geschlossenDas Grübeln und Reflektieren. Eigentlich eine Gabe, ist man als selbstreflektierter Mensch doch auch tendenziell bescheiden, dankbar und glücklich. Wenn man jedoch in negative Situationen kommt, und man dann diese immer wieder in Gedanken durchspielt, kann man in eine Schleife aus zu vielen negativen Gedanken geraten. Man grübelt, denkt nach, überlegt und verliert sich mitunter darin.
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